3. Spieltag

SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen – SG Reinhardshagen

Endstand 0:4

Drittes Spiel, drittes Spiel ungeschlagen – Verdienter Sieg in Wettesingen

Auch nach dem Kirmeswochenende geht es direkt weiter für die Jungs. Doch hier brauch keinem Angst und Bange werden. Vollgas pur auf dem Platz, vor Allem in der ersten Halbzeit war es wirklich  beeindruckend, was für einen Biss und Spielfreudigkeit auf dem Platz zu sehen war.

Ab der zweiten Minute lief die Maschinerie der grün-weißen Biber, bis auf Ausnahme eines gefährlichen Eckballs in der ersten Spielminute auf Hochtouren. Bereits nach drei Minuten war der Ball so gut wie im Tor als J. Paar sich durchsetzt und der Ball am Ende bei Salomon landete, der nur einschieben musste (Abseits). Nur drei Minuten später hält Keeper Goldmann einen direkten Eckball von Ziegler gerade so. Auch der nachfolgende Eckball bringt Gefahr durch Schuldes (drüber). Und so geht es weiter. Unsere SGR gewinnt verloren gegangene Bälle schnell zurück, gerade Marino und Ziegler agieren sehr stark im Zentrum und spielen sehr gut nach vorne! In der 12. Spielminute liegt die Führung erneut in der Luft – Erst verpasst J. Paar nach Flanke von Ziegler, dann wird der Ball zentral nicht geklärt, wo Hamel schießt – der Ball wird von einem Spieler von der Linie gegrätscht. Fünf Minuten später gleich zwei weitere Großchancen! Erst ist J. Paar alleine vorm Keeper und schießt zu zentral ab (Goldmann war schon auf dem Weg in die rechte Ecke) und die nachfolgende Flanke nach Klärung landet auf dem Kopf von A. Paar, der rechts vorbei köpft! Das musste die Führung sein. Die kam dann aber tatsächlich zwei Minuten später und war wesentlich schwerer zu verwandeln, aber dieses Mal machte Goalgetter J. Paar mehr als alles richtig! Nach Ballgewinn und Ball in die Spitze Durch Ganß auf Salomon, landete der Ball perfekt auf J. Paar, der von der Mittellinie gegen zwei Mann marschierte, beide aussteigen lässt und dann stark unten links verwandelt (0:1, J. Paar, 19. Minute). Auch drei Minuten später wieder eine Großchance als Marino links vorbei geht und im 5er keiner richtig lauert. Doch das 0:2 sollte kommen – endlich auch mit Salomon! Ganß gewinnt den Ball in einem Konterversuch von WBO, spielt Doppelpass mit Marino und legt dann durch auf Salomon, der frei vorm Tor die Nerven behält und platziert flach einschießt (0:2, L. Salomon 29. Minute). Auch drei Minuten später war es Salomon, der sich super durch setzte und mit Links abzog.. Millimeter rechts vorbei. Das 0:3 fiel dann aber wieder durch Salomon! A. Paar eroberte den Ball, spielt auf J. Paar, der tief geht und im passenden Moment auf Salomon durchsteckt, der erneute eiskalt bleibt (0:3, Salomon, 37. Minute). Dann wacht der Gastgeber aber auf, wir schleppen uns in die Kabine. Mindestens einmal hätte es bei uns klingeln können, doch sowohl Mitrou als auch Witkowskij setzen beide Abschlüsse ganz knapp daneben, einmal ist Becker zur Stelle!

Es war also eine richtig gute erste Halbzeit, lediglich die letzten 5 Minuten waren etwas brenzlig. Wichtig war es für die zweite Halbzeit, dass die erwartete Drangphase der Gastgeber überstanden wird.

Zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit beginnt fast mit einem Traumtor von Serdiuk. Nach Vorarbeit von J. Paar lässt er einen Gegenspieler aussteigen und zieht aus 20 Metern ab – knapp am Lattenkreuz vorbei.  Nur wenige Augenblicke später hat J. Paar die nächste Großchance als er am Strafraum quer läuft und mit einem satten Rechtsschuss nur knapp vorbei schießt! Doch die Gastgeber sind jetzt auch wieder mehr drinne in der Partie, stellten in der Pause etwas um, was zu Löchern in unserer Hintermannschaft führte. Dittmer war plötzlich frei vor Keeper Becker, doch der blieb lange stehen und tauchte dann nach links ab, fischte den Ball stark raus. Im Anschluss konnte man meinen, dass der Gastgeber den Druck erhöhte, diese dabei aber einen Rekord in Abseitsstellungen aufstellten. Ein kleiner Aufreger war dann in der 68. Minute als der zuvor eingewechselte Hayn mit seiner ersten Aktion ein taktisches Foul zog, was man mit viel Pech auch anders hätte bewerten können – doch es blieb zu Recht bei einer gelben Karte, da der Ball nicht mehr vom Stürmer zu erreichen war. Die Löcher auf dem Platz wurden dann in beide Richtungen größer. Das Mittelfeld wurde oftmals einfach überspielt, doch sowohl und als auch den Gastgebern fehlte die Konsequenz vor dem Tor, beide Abwehrketten machten es gut. Dabei stachen auch besonders Hamel und Schuldes heraus, die die beiden besten Angreifer Mitrou und Witkowskij stark im Griff hatten. Ab und zu machten wir dann ein paar Fehler, wodurch WBO zu einigen guten Ansätzen kamen, doch wir konnten die Bälle immer im Verbund klären. In der 75. Minute traf Bisevac mit einem Heber auf das Netz, was durchaus einen Treffer verdient gehabt hätte nach einem schönen Ballgewinn von Marino. Den Schlusspunkt setzen dann wieder wir! Eine schöne Seitenverlagerung von Ziegler auf Hayn auf die linke Seite, der dann sehr viel Platz hat und eine gefühlvolle Flanke an den langen Pfosten abgab, die perfekt auf den eingelaufenen J. Paar runterkam, sorgte für das 0:4! J. Paar legte den Ball volley mit rechts in die rechte Ecke (0:4, J. Paar, 79. Minute). Danach gab es noch ein paar Versuche durch den Gastgeber, die allerdings keine große Gefahr waren.

Fazit

Insgesamt ein gutes Spiel unserer Elf, wobei die erste Halbzeit an Intensität kaum zu überbieten war! Nach der Umstellung der Gastgeber hatte man das Gefühl, dass wir nicht mehr ganz den Druck auf den Ballführenden Spieler bekamen, richtig gefährlich wurde es dann aber nur einmal, wo Becker hielt. Mit dem 0:4 aber final ein eindeutiges Ergebnis, was auch anhand der Großchancen völlig in Ordnung geht.

Es spielten von Anfang an: M. Becker, M. Serdiuk, J. Ganß, S. Schuldes, M. Hamel, G. Marino, J. Ziegler,  S. Bisevac, A. Paar, L. Salomon,  J. Paar

Von der Bank: J. Braun, C. Hayn (68. Minute), P. Radtke, T. Mustafa (74. Minute), T. Haun (81. Minute), L. Müller, D. Genz (52. Minute)

Das nächste Spiel: Das nächste Spiel ist am 24.08 (Sonntag) um 15:00 Uhr zuhause gegen den Aufsteiger aus Wanfried in Vaake.