26. Spieltag
SG Reinhardshagen – TSG Wilhelmshöhe
Endstand 4:3
SG Reinhardshagen gewinnt turbulentes Spiel gegen TSG Wilhelmshöhe mit 4:3
Die SG Reinhardshagen hat sich in einem intensiven und phasenweise wilden Spiel mit 4:3 gegen die TSG Wilhelmshöhe durchgesetzt. Trotz zahlreicher Ausfälle und zweier verletzungsbedingter Rückschläge während der Partie konnte die Mannschaft am Ende drei Punkte einfahren.
Vielen Dank an das Kirmesteam um Karl Koch, für den Dienst beim Catering! Es gab zudem Leberkäse mit Krautsalat im Brötchen – lecker!
Personalsituation vor dem Spiel angespannt
Die Ausgangslage war alles andere als optimal. Zwar befand wir uns zuletzt in starker Form und hatte selbst dem Tabellenführer nur knapp unterlegen, doch musste das Team in diesem Spiel auf zahlreiche Spieler verzichten. Unter anderem fehlten Dominik Munk, Sören Schuldes, Marius Becker, Dennis Waldeck sowie kurzfristig Gianluca Marino. Zudem waren Luca Andrecht weiterhin verletzt.
Positiv hervorzuheben war hingegen die Rückkehr von Jonah Ganß (Bank). Außerdem feierte Christian Ritter, eigentlich Kapitän der zweiten Mannschaft, sein Comeback in der ersten Elf und überzeugte über die vollen 90 Minuten in der Innenverteidigung. Auch jüngere Spieler rückten in den Fokus: Linus Müller stand über die gesamte Spielzeit auf dem Platz, Jason Süß nahm zunächst auf der Bank Platz. Dustin Genz kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Startelf.
Blitzstart und dominante Anfangsphase
Der Anpfiff verzögerte sich leicht auf 18:36 Uhr, da zunächst Eckfahnen fehlten – doch davon ließ sich die SG nicht aus dem Konzept bringen. Von Beginn an übernahmen wir die Kontrolle und setzte die Gäste früh unter Druck.
Bereits in der 6. Minute hatte Lukas Salomon die große Chance zur Führung, setzte seinen Kopfball nach einer Ecke von Janik Ziegler jedoch zu zentral. Nur eine Minute später machte er es besser: Nach starkem Einsatz im Strafraum und Vorarbeit von Jan Paar traf Salomon sehenswert zum 1:0 in den rechten oberen Winkel. Kurz darauf verpasste er sogar das 2:0, als er allein vor dem Tor über den Kasten schoss – Großchance!
Die SG blieb am Drücker, dominierte das Spielgeschehen und schnürte die TSG zeitweise in deren Hälfte ein. Ein möglicher Elfmeter an Samih Bisevac blieb aus – eine strittige Entscheidung, da der Verteidiger keinen Ball trifft – vermutlich zu wenig, aber kann man geben.
Verdiente Führung, aber Chancenwucher
In der 20. Minute fiel schließlich das hochverdiente 2:0: Nach einem langen Freistoß von Teoman Mustafa legte Bisevac im Strafraum klug quer, wo Jan Paar nur noch einschieben musste.
Weitere Chancen folgten, unter anderem durch Samih Bisevac, der aus kurzer Distanz am Torhüter scheiterte. Defensiv blieb die SG zunächst stabil – Torwart Janik Braun war nur vereinzelt gefordert.
Verletzungen bringen Bruch ins Spiel
Dann folgte der erste Rückschlag: Lukas Salomon verletzte sich nach einem Foul und musste ins Krankenhaus – Verdacht auf Bänderriss.
Für ihn kam Mischa Serdiuk ins Spiel, der sich direkt mit einem gefährlichen Distanzschuss einführte.
Kurz vor der Pause dann der nächste Ausfall: Samih Bisevac musste ebenfalls verletzt vom Feld. Damit verlieren wir zwei wichtige Offensivspieler.
Zweite Halbzeit: Spiel kippt phasenweise
Nach dem Seitenwechsel wurde die TSG Wilhelmshöhe aktiver. Ein vermeintliches Tor in der 47. Minute (Flanke/Kopfball) wurde wegen eines Fouls aberkannt – dennoch wirkte die SG defensiv nicht mehr so stabil.
Offensiv boten sich weiterhin Chancen: Jan Pah scheiterte knapp auf der Linie, Jonah Gans verpasste nach seiner Einwechslung das mögliche 3:0.
Tore, Wendungen und Spannung bis zum Schluss
In der 72. Minute fiel schließlich der Anschlusstreffer für die TSG durch ein unglückliches Eigentor nach einem Freistoß. Doch die SG antwortete sofort: Nur eine Minute später stellte Mischa Serdiuk mit einem sehenswerten Freistoßtor auf 3:1.
Doch Wilhelmshöhe blieb dran und verkürzte in der 81. Minute auf 3:2 durch Philip Lüer – er legt den Ball mit der Brust aus kurzer Distanz über die Linie. Die Kräfte bei der SG ließen zunehmend nach, die Gäste wurden stärker.
In der Nachspielzeit sorgte Jan Paar dann für die vermeintliche Entscheidung: Nach einem Alleingang tunnelte er den Torwart und traf zum 4:2. Doch direkt im Gegenzug fiel noch das 4:3 nach einem Defensivfehler durch Lukas Lampert – es wurde kurz noch einmal hektisch.
Fazit
Unsere SG Reinhardshagen zeigte über weite Strecken eine starke Leistung und dominierte insbesondere die erste Halbzeit klar. Allerdings verhinderten mangelnde Chancenverwertung und zwei verletzungsbedingte Ausfälle eine frühzeitige Entscheidung. In der Schlussphase wurde es aufgrund nachlassender Kräfte noch einmal eng.
Am Ende steht ein etwas glücklicher, aber keineswegs unverdienter 4:3-Erfolg, der vor allem durch Einsatzwillen und Moral gesichert wurde. Die Punkte muss man erstmal holen!
Statistik:
- Tore: 1:0 Salomon (6.), 2:0 Jan Paar (), 2:1 EG J. Ganß (71.), 3:1 Mischa Serdiuk, 3:2 Philip Lüer (81), 4:2 Jan Paar (91.), 4:3 Lukas Lampert (92.)
- Besondere Vorkommnisse: Umstrittene Elfmetersituation (20.).
Es spielten von Anfang an: J. Braun, M. Hamel, C. Ritter, D. Genz, L. Müller, T. Mustafa, J. Ziegler, A. Paar, J. Paar, L. Salomon, S. Bisevac
Von der Bank: C. Hayn, P. Radtke, M. Serdiuk, T. Haun, J. Süß
Das nächste Spiel: Das ist am Sonntag um 15 Uhr in Rothwesten